Restoratives Yoga

Das Wort „Restorative“ stammt von dem englischen Wort „to restore“ ab. Übersetzt heißt es soviel wie „wiederherstellen“, „erholen“ oder „stärken“.

Es geht also in der Yoga-Praxis darum, körperliche und mentale Fähigkeiten wiederherzustellen und intensiv durch Entspannung und Dehnung zu stärken .

Wie läuft restoratives Yoga ab?

Die einzelnen Übungen, die sogenannten Asanas, werden mehrere Minuten lang gehalten, manchmal sogar bis zu 20 Minuten.

Beim restorativen Yoga wird vor allem der Einsatz von Hilfsmitteln groß geschrieben.Unterstützt wird dabei mit Kissen, Blöcken, Gurten, Decken und Bolstern. Durch die Hilfsmittel ist dein Körper so gestützt, dass du die einzelnen Übungen ohne aktives Zutun halten und auch genießen kannst.

Ist es auch für Anfänger geeignet?

Definitiv! Du benötigst keine Vorkenntnisse.

Du wirst in jede Asana sanft hineingeführt und hast ausreichend Zeit, dich optimal in die Haltung hineinzubegeben. Dabei kannst du deine Position auch jederzeit wieder korrigieren.

Für die einzelnen Asanas musst du nicht gelenkig oder kräftig sein, da du dich mit Hilfe der Props (das sind deine Hilfsmittel) in eine angenehme Position begeben kannst und diese dich stützen.

Auf der anderen Seite solltest du restoratives Yoga nicht unterschätzen. Auch passive, länger anhaltende Positionen können durchaus anstrengend sein – sowohl körperlich als auch mental.

Lass dich überraschen.

Wer profitiert am meisten davon?

Menschen mit

  • Übergewicht / Adipositas
  • (chronische) Krankheiten wie MS, Rheuma, CED …
  • Verletzungen verschiedenster Art
  • körperliche Einschränkungen wie Arthrose, Rückenschmerzen …
  • psychische Beschwerden

Restoratives Yoga ist ebenfalls optimal, wenn du dich eher ungelenkig, steif und unbeweglich fühlst. Denn hier werden deine Muskeln, Sehnen und Bändern sanft, aber intensiv gedehnt.

Welche Props werden benötigt?

Yoga-Props

Props sind Yoga-Hilfsmittel. Sie helfen dir dabei, entspannt in eine Asana zu kommen. Desto mehr Hilfsmittel du zur Verfügung hast, desto leichter ist es für dich.

Benötigt werden Decken, Kissen, Gurte, Bolster und Blöcke. Das ein oder andere hast du bestimmt schon Zuhause bzw. kannst etwas Entsprechendes umwandeln. Zum Beispiel einen Gürtel in einen Yoga-Gurt.

Der Vollständigkeit halber stelle ich dir hier alle Hilfsmittel zusammen, die du gebrauchen kannst. Am wichtigsten sind jedoch der Gurt und die Blöcke.

  • Yoga-Gurt, 3m lang, 3,8cm breit, mit robuster Metallschnalle, verschiedene Farben
  • Yoga-Blöcke, Größe XXL, Maße: 22,8cm x 15,2cm x 10cm, ultraleicht, abgerundete Ecken, verschiedene Farben. Achtung!! Du brauchst 2 Stück davon.
  • Yogarolle, Durchmesser 24cm, Länge 64 cm, verschiedene Farben
  • Kleines Yoga-Kissen, Maße: 37 x 18 x 8 cm, verschiedene Farben

Und natürlich brauchst du noch eine Yoga-Matte. Hier gibt es ganz viele verschiedene Arten. Schau einfach, welche zu dir passen könnte.

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Merkmale von restorativem Yoga

  • in einer Yogastunde werden oft nur 5 – 7 Asanas praktiziert
  • jede Asana wird relativ lange gehalten, manchmal bis zu 20min
  • Hilfsmittel werden sehr großzügig eingesetzt
  • keine aktive Anspannung der Muskeln
  • stattdessen intensive, passive Dehnung

Körperliche und mentale Wirkungen

Restoratives Yoga wirkt sich nicht nur auf den Körper aus, sondern auch auf den Geist.

Körperliche Wirkung

  • deine Muskeln, Bänder und Sehnen werden intensivst gedehnt
  • dein Körper wird flexibler
  • deine Körperwahrnehung verbessert sich

Mentale Wirkung

  • du entspannst dich auf tiefster Ebene
  • dein parasympathisches Nervensystem wird aktiv
  • deine Konzentration wird gefördert
  • du erfährst eine tiefe Verbindung zu dir selbst

Online-Kurs „Restoratives Yoga“

Los geht es am Donnerstag, den 11. Februar 2021 um 18 Uhr.

Der Kurs besteht aus 8 Einheiten á 60 Minuten.

HIER kannst du dich anmelden.

Ich freue mich auf dich!

Liebe Grüsse, Silvia